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Aristoteles
Aristoteles

Jonathan Barnes

Der Kreis des Apollonius

Haben Sie etwas Geduld, bis das Applet erscheint. Es verwendet das Programm GeoNet mit Grösse von ca 667 kB. Infos zum Programm Geonet finden Sie unter den Links.

Es gilt der Satz:

Jede Winkelhalbierende im Dreieck teilt die Gegenseite innen im Verhältnis der anliegenden Seiten.
Jede Winkelhalbierende eines Aussenwinkels am Dreieck teilt die Gegenseite aussen im Verhältnis der anliegenden Seiten

Die innere und die äussere Winkelhalbierende eines Dreieckswinkels teilen also die Gegenseite harmonisch im Verhältnis der anliegenden Seiten

Die Umkehrung des Satzes ist wahr:

Teilt man eine Dreiecksseite harmonisch im Verhältinis der anliegenden Seiten, so halbieren die Geraden durch die Teilpunkte und die Gegenecke den Innen- und Aussenwinkel des Dreiecks.

Dieser Satz ist Grundlage für einen berühmten Satz der Antike. Um 200 v. Chr. hat der griechische Mathematiker und Astronom Apollonius in Alexandria folgende Entdeckung gemacht:

Der geometrische Ort der Punkte, deren Entfernung von zwei gegebenen Punkten A und B ein festes Verhältnis b:a haben, ist der Kreis mit dem Durchmesser T1 T2.
T1 und T2 teilen AB harmonisch im Verhältnis b:a

Prüfen Sie diese Behauptungen an folgender Zeichnung:
Durch Verschieben der Ecke C können Sie das Verhältnis b:a verändern
Durch Verschieben der Ecke C1 (auf dem Kreis) sehen Sie, dass dieses Verhältnis konstant bleibt

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