mathematik.ch
Home
Geschichte
Mathematiker
Zitate
Anwendungen u.
Unterrichtshilfen
Download
Maturaprüfungen
Lehrpläne
Puzzles (Rätsel)
'Spiele'
Simulation Euromillions
Witze (+IQ-Test)
Kontakt
Links
Suche

Auf dieser Site werben


Logo amazon.de
Duden Mathematik
Duden. Basiswissen Schule. Mathematik Abitur

H. Bossek, K. Weber

Simulation von Buffon's Nadelproblem (18. Jahrhundert)

Man wirft zufällig eine Nadel der Länge c auf eine Ebene, die mit Parallelstreifen der Breite a versehen ist (c ≤ a). Wie gross ist die Wahrscheinlichkeit P(A), dass die Nadel eine der Parallelen trifft? Dies ist eine sog. geometrische Wahrscheinlichkeit.
Die möglichen Fälle m (des Ereignisraumes) werden repräsentiert durch die Lage der Nadel: Winkel α der Nadel gegenüber der Horizontalen und Distanz d der Nadelspitze zu einer Parallelen (0 ≤ α ≤ π, 0 ≤ d ≤ a), also m = a * π.
Die für das Ereignis A günstigen Fälle g werden repräsentiert durch d ≤ c * sin α, also der Fläche unterhalb der Kurve f(α) = c * sin α im Intervall [0, π ]. Mit Hilfe der Integralrechnung folgt:
Integral.
Damit gilt für die W'keit P(A), dass die Nadel trifft:   P(A)=2c/(a*pi).
Das folgende Applet ist eine Simulation dieses Problems (Bestimmung der W'keit mit einer sog. Monte-Carlo-Methode).

Mit dieser Simulation kann umgekehrt auch eine Näherung für die Zahl π gewonnen werden:
Wählt man c = a, so ist pi=2/P(A). Der Schweizer Astronom Rudolf Wolf soll 1850 mit 5000 Würfen für π den Näherungswert von 3.1596 gefunden haben. Experimentieren Sie selbst!

  ©1997 - 2012 www.mathematik.ch, E-Mail via Formular